Presseerklärung


Mittwoch, 22. Oktober 2008

drohende Unterversorgung in der ambulanten Pflege

Der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer befürchtet eine drohende Unterversorgung in der ambulanten Pflege, wenn die ambulanten Dienste nicht arbeitsfähig gehalten werden können.

MdL Joachim Unterländer fordert, dass die Vergütungsanpassung für die ambulanten Pflegedienste mit ähnlicher Priorität im Gesundheitswesen versehen wird wie die ärztliche Vergütung und die Kostenentlastung in den Krankenhäusern.
„Wenn die ambulanten Dienste, die seit Jahren gedeckelt sind, nicht mehr einigermaßen kostendeckend arbeiten können, werden sie ihre Leistung auf kurz oder lang nicht mehr erbringen,“ sorgt sich MdL Joachim Unterländer.

Unterländer will sich dafür einsetzen, dass die Politik den bayerischen Krankenkassen die Notwendigkeiten für eine angemessene Vergütungserhöhung, wie sie von den Verhandlungspartnern der Pflegedienste gefordert wird, verdeutlicht.
MdL Joachim Unterländer: „Natürlich ist aufgrund der Einführung des Gesundheitsfonds jede Kasse, was zusätzliche Kosten anbelangt, berechtigterweise sehr defensiv. Die Folgen einer pflegerischen Unterversorgung gerade auch im Ballungsraum München würden jedoch zu erheblich höheren Folgekosten führen. Dies kann weder im Interesse der Kassen noch der Gesundheitspolitik sein.“

Der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, MdL Joachim Unterländer, wird sich bei Sozialministerin Christa Stewens und bei der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern dafür einsetzen, dass die Belange der ambulanten Pflege einen höheren Stellenwert erhalten.

Verantwortlich:
Hermann Schwab