Presseerklärung


Montag, 04. Mai 2009

Joachim Unterländer: Gesamtverkehrskonzept für den Bahn-Verkehrsknoten München notwendig – neben 2. S-Bahn-Stammstrecke auch Südring und Nordtunnel prüfen

„Wir brauchen ein Gesamtverkehrskonzept für den Bahn-Verkehrsknoten München. Bestandteile dieses Konzeptes müssen ein besserer Fernbahnanschluss, die verbesserte Anbindung des Flughafens und der Ausbau der S-Bahn- und U-Bahnnetze sein. Ob allein der Bau einer 2. S-Bahn-Stammstrecke den verkehrlichen Anforderungen in München gerecht würde, ist zu bezweifeln. Ich freue mich deshalb, dass der Bezirksvorstand der CSU München am vergangenen Montag einen entsprechenden Beschluss gefasst hat“, kommentierte der Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer die aktuelle Hinterfragung der Planungen für die 2. S-Bahn-Stammstrecke durch die CSU München.

Als Alternative für die 2. Stammstrecke befürwortet die CSU München auch die Prüfung des Ausbaus der Süd-Umfahrung sowie des Baus eines Nordtunnels. „Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der Münchner Oberbürgermeister der CSU-Stadtratsfraktion nun ´grob fahrlässiges` Verhalten vorwirft. Grob fahrlässig wäre es, allein auf die 2. S-Bahn-Stammstrecke zu setzen. Denn wir haben es bei dieser Alternative zum einen erneut mit nicht abgeschlossenen Umplanungen im Ostabschnitt und einer nach wie vor offenen Finanzierungsfrage zu tun. Gleichzeitig sollen gegenüber der Planung von 2001 die meisten innerstädtischen Haltepunkte entfallen“, betonte Unterländer. Es sei also mitnichten so, dass das Thema „2. Stammstrecke“ – wie von Oberbürgermeister Ude behauptet – mit der im Jahr 2001 vorgelegten Machbarkeitsstudie bereits erschöpfend abgearbeitet sei.

Die CSU München wolle mit dem Vorantreiben der Planungen auch für die Süd-Umfahrung und der Prüfung des Baus eines Nordtunnels erreichen, dass alle in Frage kommenden Alternativen auf der Grundlage vergleichbarer Informationen qualifiziert geprüft werden könnten. Unterländer: „Ein solch langfristiges Milliarden-Projekt bedarf einer fundierten Diskussion und eingehenden Prüfung. Alles andere wäre unseriös und den Münchner Bürgerinnen und Bürgern nicht zuzumuten.“

Verantwortlich:
Joachim Unterländer