Presseerklärung
Joachim Unterländer: Rahmenbedingungen für Grundschule mit Tagesheim an der Thelottstraße verbessert – Schule wird in das System der gebundenen Ganztagesklassen einbezogen
„Ich freue mich sehr, dass das im Frühjahr dieses Jahres vereinbarte Konzept nach Aussagen des Bayerischen Kultusministeriums nun umgesetzt wird. Die Grundschule an der Thelottstraße wird künftig für den Eingangsklassenbereich 12 zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung haben; die Schule wird damit in das System der gebundenen Ganztagesklassen einbezogen. Ich gratuliere Ihnen zu der Verbesserung der Rahmenbedingungen an Ihrer Grundschule. Diese war dringend erforderlich!“, erklärte der Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer in einem Schreiben an die Rektorin der Grundschule.
In Bezug auf die weiteren Rahmenbedingungen für den Ganztagesbetrieb werde es zwischen dem Kultusministerium und der Landeshauptstadt München nun noch abschließende Verhandlungen geben. „Klar ist auch, dass die Klassen 2 bis 4 nach dem bisherigen Programm als IPS-Klassen weitergeführt werden können“, so der Abgeordnete.
Die Grundschule mit Tagesheim an der Thelottstraße hat angesichts eines Anteils von 80 Prozent Kindern mit Migrationshintergrund eine große integrative Aufgabe zu bewältigen. Im Hinblick auf die Herkunft der Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Schichten gab es bisher im Rahmen der sogenannten IPS-Klassen eine Unterrichtsrhythmisierung, die ein zusätzliches Stundenkontingent von jeweils drei Stunden und eine Ergänzung des Betreuungsbedarfs durch Erzieherinnen sichergestellt hat. Hierbei handelte es sich um den Schulversuch „Innovative Projektschule“ (IPS), mit dem an drei ausgewählten Standorten in München die engere pädagogische Vernetzung von Grundschule und Tagesheim erprobt wurde. An diesem Modell nahmen in München außerdem die Grundschulen am Theodor-Heuss-Platz und in der Markgrafenstraße teil. „Da dieses Modell nun ausläuft, musste eine Weiterführung des auf die extrem schwierige Situation abgestellten Unterrichts- und Betreuungskonzeptes ermöglicht werden“, erläuterte Unterländer.
In einem Gespräch mit den beteiligten Schulen im März wurde mit dem Kultusministerium ein Kompromiss erarbeitet, wonach eine Fortführung als gebundene Ganztagesklasse im Rahmen eines Mischmodells und einer Kooperation mit dem Tagesheim erfolgen soll. Dazu sollten 12 Lehrerstunden und der Tagesheimbetrieb zur Verfügung gestellt werden. Die Schulen mussten hierbei wegen ihrer Sondersituation keinen Antrag stellen.
In der Folge war es bei der Umsetzung dieses Kompromissvorschlages jedoch zu Schwierigkeiten gekommen, so dass sich der Münchner Abgeordnete an das Bayerische Kultusministerium gewandt und dort mit Nachdruck die vereinbarte Lösung eingefordert hatte. Unterländer: „Ich freue mich, dass wir nun verbindliche und positive Signale aus dem Kultusministerium erhalten haben – die Situation an der Grundschule in der Thelottstraße wird damit entscheidend verbessert!“
Verantwortlich:
Joachim Unterländer
