Presseerklärung
Joachim Unterländer führt Fachgespräch mit Vertretern der Initiative ChemDelta Bavaria und besucht Ausstellung im Bayerischen Landtag
Der Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer führte mit Vertretern der Initiative ChemDelta Bavaria ein ausführliches Fachgespräch und besuchte die Ausstellung der Initiative mit dem Titel „Bayerisches Chemiedreieck: Dynamik und Perspektive – gemeinsam die Zukunft der Region sichern“ im Bayerischen Landtag. „Die ChemDelta Bavaria ist ein regionaler Leuchtturm in der Chemielandschaft. Durch ihre Zusammenarbeit tragen die Mitgliedsunternehmen der Initiative zu einer langfristigen Stärkung und Sicherung des Standorts bei. Schon jetzt handelt es sich bei dem Chemiedreieck um eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Bayerns“, lobte Unterländer das Engagement der privatwirtschaftlichen Initiative.
Ein Beispiel für die Bedeutung staatlicher Infrastrukturmaßnahmen als Voraussetzung und Auslöser für Investitionen der Wirtschaft präsentierte die Initiative ChemDelta Bavaria der knapp 30 im sogenannten Bayerischen Chemiedreieck zwischen Töging, Trostberg und Burghausen beheimateten Unternehmen der chemischen Industrie im Rahmen der Ausstellung im Bayerischen Landtag: Der Bau der Ethylenpipeline Süd (EPS) – vom Freistaat Bayern mit knapp 30 Mio. Euro gefördert – verbindet das Bayerische Chemiedreieck mit dem nordwesteuropäischen Ethylenpipelinenetz und sichert so das Fortbestehen der Industrieregion. Fast 3 Mrd. Euro investieren die Chemie-Unternehmen der Region im Gegenzug bis zum Jahr 2011. „Einen entscheidenden Impuls dazu gab die im Jahr 2007 vom Landtag beschlossene Bereitstellung der staatlichen Fördermittel für den Bau der Pipeline“, erläuterte der Abgeordnete.
Unterländer: „Mit diesem Infrastrukturprojekt schaffen die Chemie-Unternehmen neue Perspektiven für die über 25.000 direkten und mehr als 50.000 indirekt Beschäftigten der chemischen Industrie im ChemDelta: Produktionskapazitäten werden erweitert, neue Anlagen gebaut, neue Arbeitsplätze geschaffen und die Zukunft der Region nachhaltig gesichert – ein Beispiel mit Vorbildcharakter.“
Auf dem Bild sind zu sehen v.l.n.r.:
Bernhard Seidenath, MdL - Franz X. Völkl, Geschäftsführer der bayerischen Chemieverbände, Joachim Unterländer, MdL, Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria
