Presseerklärung
Pressemitteilung der CSU-Landtagsfraktion:
Joachim Unterländer: Zivildienst für den Bereich der Sozialen Arbeit erhalten
„Wer den Wehrdienst und damit auch den Zivildienst weiter verkürzen möchte, braucht ein Konzept für die vielen sozialen Einrichtungen, in denen Zivildienstleisten-de eingesetzt werden “, erklärte Joachim Unterländer, der Vorsitzende des Arbeits-kreises für Soziales, Familie und Arbeit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Ohne den Einsatz der Zivildienstleistenden gehe bei der Unterstützung von Men-schen mit Behinderung, Senioren, benachteiligten Kinder und Jugendlichen vieles nicht mehr, so Unterländer weiter. Dabei gehe es nicht darum, Fachkräfte etwa im Bereich der Pflege von Senioren zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen.
„Diese Unterstützung funktioniert bei einer sechsmonatigen Zivildienstzeit allerdings nicht mehr, wenn man die oft mehrmonatige Einarbeitungszeit und die Zeit für die notwendige persönliche Vertrauensbildung berücksichtigt. Ich kann daher die Forde-rung der Wohlfahrtsverbände nach Lösungsansätzen gut nachvollziehen.“ Umso be-dauerlicher sei, dass die FDP sich bislang der naheliegenden Möglichkeit ver-schließt, eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes zu ermöglichen. Dies wäre auch im Interesse vieler Zivildienstleistenden, die in ihrem Einsatz eine wichtige Ori-entierungshilfe für ihre Berufswahl erhalten. „Ich hoffe aber noch auf Einsicht bei der FDP“, so Unterländer abschließend.
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