Presseerklärung


Mittwoch, 13. Juli 2011

Joachim Unterländer zur PID-Entscheidung im Deutschen Bundestag

„Ich bedaure die mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung des Deutschen Bundestages für eine differenziert liberale Zulassung der Präimplantationsdiagnostik außerordentlich", sagte Joachim Unterländer, Sozialexperte der CSU-Landtagsfraktion und Mitglied des Zentralrats der Katholiken. Er sehe darin den schrittweisen Einstieg in die Selektion menschlichen Lebens: "Auch bei der Stammzellenforschung war es so, dass eine eher zurückhaltende, aber doch zulassende Grundsatzentscheidung weitreichendere Folgen hatte, die für die Bewertung menschlichen Lebens eine gefährliche Herausforderung darstellen. So muss gerade vor dem Hintergrund dieser Entscheidung jetzt alles getan werden, dass der Schutz menschlichen Lebens am Anfang wie am Ende (Sterbehilfe) weiter thematisiert und lebensbejahende Regelungen realisiert werden. Ich danke dem Bundestagskollegen MdB Johannes Singhammer, dass er sich mit einem Gesetzentwurf für das generelle Verbot der PID ausgesprochen hatte. Ich habe mich auf Landes- und auf kirchlicher Ebene auch immer für diese Lösung eingesetzt.“